Street Views Konkurrenten sind seit Jahren online
Seit Tagen spürt Google in Deutschland starken Widerstand gegen den geplanten Start des neuen Angebots Street View. Spitzenpolitiker wie Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) oder Vize-Kanzler Guido Westerwelle (FDP) haben wie viele Deutsche beantragt, dass ihr Haus von der neuen digitalen Landkarte verschwindet. Nahezu unbemerkt aber haben sich digitale Foto-Stadtpläne schon seit längerem im Internet etabliert. WELT ONLINE stellt vier Konkurrenten von Googles Street View vor, die bereits online sind.
(…)Mit dem Angebot des Bremer Unternehmens Panolife kann man Gebäude nicht nur von Außen sehen. In Leipzig zum Beispiel können Nutzer viele Sehenswürdigkeiten sogar virtuell betreten, dazu bieten die hochauflösenden Panoramabilder allerlei Interaktives, wie Videos, Musik und Links. Kunden von Panolife sind Städte wie Leipzig, Bremen oder Münster, die einen virtuellen Stadtrundgang auf ihrer Homepage anbieten. Probleme mit dem Datenschutz gab es dabei noch nicht. Das Unternehmen stand von Beginn an in Kontakt mit den Landesdatenschutzbeauftragten. Zudem werden keine personenbezogenen Daten gespeichert, wie Namen, Adressen oder Hausnummern. Autokennzeichen und Gesichter wurden von Anfang an verpixelt.
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Quelle: Welt.de, 20.08.2010, Autor: J. Guldner und L. Sogorski|
